Maria Kalesnikava nimmt Solidaritätsbriefe entgegen
Es war ein besonderer Moment im Büro der deutschen Amnesty-Sektion in Berlin: Am 26. Februar 2026 fand das erste persönliche Treffen mit der bekannten belarusischen Oppositionspolitikerin Maria Kalesnikava statt! Wir sprachen mit ihr und ihrer Schwester Tatsiana Khomich über die Lage in Belarus und ihre persönliche Situation. Ein emotionaler Höhepunkt des Besuchs war die Übergabe tausender Solidaritätsbriefe durch Julia Duchrow, Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion.
Diese Botschaften wurden von Amnesty-Unterstützer*innen weltweit während Marias langer Haftzeit verfasst. Da sie diese aber in Haft nicht empfangen durfte, wurden sie bis zu ihrer Freilassung für sie verwahrt. Amnesty hat sich vom ersten Tag ihrer Verhaftung an unermüdlich für Maria eingesetzt. Dass Maria diese Briefe nun in Freiheit lesen kann, ist eine große Erleichterung. Sie sagt: "Vielen Dank für die Unterstützung und Liebe. Das macht uns alle stärker. Bitte weiter so!"
